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Ring, Anhänger, Armband und Co.

Eine Leidenschaft- Schmuck!

Gemälde einer Frau mit Perlen
The string of pearls, William McGregor Paxton

Es soll tatsächlich Menschen geben,

 

die nicht empfänglich sind für die Schönheit der verschiedenen Verschönerungsmöglichkeiten durch in Form gebrachte Metalle, in Verbindung mit funkelnden Steinen verschiedener Farben. Nein, das kann ich nicht nachvollziehen. Man könnte schon fast sagen, dass ich regelrecht närrisch bin, was das Thema Schmuck angeht. Ich liebe sie, die Ringe, Ohrringe, Ketten und Armbänder. Manchmal hauchzart und verspielt. Meistens jedoch so:

 groß, opulent, flitternd, glitzernd, glitternd.

 

Das Wort ‚Schmuck‘ kommt ja aus dem Altgermanischen und bedeutete ursprünglich: sich in etwas hineindrücken oder schmiegen.

Das trifft es, wie ich finde.


 Ich könnte jeden Tag, wie Dagobert Duck, einen Hecht-Kopfsprung in ein Bassin voller Pretiosen machen.

Aber warum ist das so?

Diese Frage stellen sich Wissenschaftler schon seit Jahren, ach was sage ich, Jahrhunderten. Denn schließlich haben sich die Menschen von Beginn ihrer Existenz, in den unterschiedlichen Entwicklungsstufen, geschmückt. Am Anfang waren es Anhänger aus Muscheln, oder filigran geschnitzte Knochen, Ringe und Armbänder aus Bronze. Und dann kamen auch schon Gold, Silber, Platin auf. Kunstvoll gearbeitet, mit Edelsteinen besetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Achilles among the daughters of Lycomedes (detail),

Johann Bockhorst (1604–1668)


Wusstest du,

dass die Mehrzahl von „Schmuck“ „die Schmucke“ ist? Hätte ich auch nicht gedacht. In Zukunft werde ich dieses fast völlig vergessene Wort häufiger benutzen. Ich kann mich ja auch nicht nur auf einen Schmuck beschränken. Ich brauche viele Schmucke um mich herum.

Statementarmband mit Konplott Ring
Statementarmband

Natürlich sind der Schmuckbastelei Grenzen gesetzt. Mal eben einen Ring gießen - eher nicht. Aber warum nicht aus Draht einen biegen; aus Leder, Stoff oder Wolle einen basteln und individuell verzieren; aus Ösen, verschiedensten Perlen, Niet- oder Kettstiften wunderbare üppige Colliers basteln? Das geht, und zwar hervorragend. Oder man kombiniert verschiedene Techniken und näht-bastelt ein traumhaft schönes Statementarmband.

Frontalansicht Statementarmband selber gemacht.


Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und warum sich nicht von antikem Schmuck inspirieren lassen und innerhalb der eigenen Möglichkeiten nacharbeiten?


Porträt der Henriette von Frankreich, Königin von England, Sir Peter Lely
Porträt der Henriette von Frankreich, Königin von England, Sir Peter Lely

 

Manchmal sollte man sich einfach treiben lassen.

 

Übrigens, wenn ich könnte, würde ich die Hälfte der Wände in unserem Haus mit Glitzertapete versehen und mich einfach nur davor setzen und von den Lichtreflexionen verzaubern lassen.

 

So, und jetzt lasse ich mich treiben....


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Kommentare: 2
  • #1

    Gustav Sucher (Freitag, 28 September 2018 14:36)

    Die Schmucke sind sicherlich mit der Zeit verschwunden. Ich sehe wenige Menschen mit Schmuck, wie Armbänder, Halsketten und sonstigen Schmuck. Viele tragen nur noch einen Ring und das wars. Ich finde, dass Schmucke gerne mehr getragen werden können. Danke für die Inspiration! https://www.schwarz-uos.de/schmuck/lubbecke

  • #2

    Gustav Sucher (Mittwoch, 31 Oktober 2018 10:58)

    Hallo, Ringe und Schmuck sind schön. Meine Tante hat ein ganzes Sortiment zu Hause. Ein wenig Schmuck macht das Leben etwas schöner. Da muss man nicht immer diese negative Energie aufnehmen. So kann man einfach seinen Ring betrachten und all die positiven Ereignisse darin sehen. Vielen Dank für den super Blog! https://www.rostock-schmuck.de/verlobungs-trauringe.html