Zeit für Neues?!

Ein kleines Essay über Veränderungen...

 

 

stellst du dir jetzt die Frage, warum ich in diesem Blog-Beitrag über dieses Thema schreibe? Hat das etwas mit Nähen, Handarbeiten oder Basteln zu tun?

 

Ganz klare Antwort: JA!

 

Lasse mich erst einmal ein klitzekleines Bisschen wissenschaftlich werden:

 

Wikipedia gibt folgende Beschreibung für den Begriff „Veränderung“:

 

Begriffe wie Änderung, Abwandlung, Korrektur, Modulation, Überarbeitung, Umänderung, Umarbeitung, Umbildung, Umformung, Umgestaltung, Umwandlung lassen eine enorme Vielfalt der Begrifflichkeit deutlich werden...

 

Auch Begriffe wie Abkehr, Abwendung, Neuerung, Neugestaltung, Neuregelung, Umbruch, Umkehr, Umschwung, Umstellung, Wechsel, Wandel, Wende, Wendung lassen die Spannbreite der Veränderung erkennen.

 

Damit beschreibt der Begriff „Veränderung“ den Ablauf oder Verlauf einer stofflichen oder nicht-stofflichen Umwandlung, also eines Wechselprozesses innerhalb einer gewissen Zeitspanne.“

 

 

So, das war es auch schon mit der Wissenschaft.

 

Aber was will ich eigentlich damit sagen?

 

Ich, zum Beispiel, bin im Alltag ein absolutes Gewohnheitstier. Ich fühle mich sicher und geborgen in Abläufen und Tätigkeiten, die ich kenne und die im Laufe der Jahre gewachsen sind.

 

Was aber die Arbeit im kreativen Bereich angeht, so erinnere ich mich an die Worte des amerikanischen Künstlers Bob Ross. Der hat im übertragenen Sinne mal folgendes gesagt: „Sei niemals zufrieden mit dir. Denn dann hörst du nie auf an dir und deinen Fertigkeiten zu arbeiten“. Er hat recht.

 

Auch wenn das natürlich nicht heißen muss, eine Sache stets und ständig modifizieren zu wollen oder zu müssen. Bei kreativen Tätigkeiten, bei Anleitungen zum Beispiel, kann es doch schon mal vorkommen, dass Dinge daran geändert werden müssen. Das heißt dann auch, dass die vorhandenen Designs im Nirvana verschwinden. Besonders, wenn frau der Meinung ist, dass die Neuen schlicht und ergreifend besser sind.

 

Um zu verdeutlichen was ich damit meine, hier mal zwei (nicht so ernst gemeinte) Beispiele:

Fahrrad mit eckigen Rädern

Oder:


Bitte nicht falsch verstehen! Ich  maße mir nicht an, mich und meine Arbeit mit den oben gezeigten großartigen Veränderungen und Erfindungen der Weltgeschichte und Menschheit zu vergleichen. Um Himmels willen, NEIN!

Ich will nur damit sagen, dass Veränderung gut und wichtig sein können.

Und auch wenn man manchmal gar nicht so willig ist. Denn eigentlich ist doch alles gut so („Och neee, nicht noch mal alles von vorne“) und bedarf gar keiner Umgestaltung („Sieht doch toll aus ?!?!?!“). Hinterher stellt sich dann doch heraus, dass es gut war.

 

Dass auch diese Veränderungen einen voran gebracht haben.




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